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LEADER: Kirche macht mit!

Heimatregion aktiv mitgestalten

K-Punkt Ländliche Entwicklung

Die Bewerbung für die neue LEADER-Förderperiode (2023–2027) beginnt in 2022: Kirche macht mit!

Was ist LEADER?

LEADER ist ein Regionalentwicklungsprogramm der EU. Der Name steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

Menschen, die im ländlichen Raum leben, kennen ihre Region und deren Potenzial gut. Darum hat die Landesregierung das EU-Programm LEADER nach dem Prinzip errichtet, Entwicklungsstrategien für den ländlichen Raum von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Region erarbeiten zu lassen. Die Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden als örtliche LEADER-Aktionsgruppe über Projekte zur Verbesserung des Lebens in ihrer Region.

In dem 3-Minuten-Video der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) erfahren Sie mehr über LEADER.

Warum sollte Kirche sich einbringen?

Kirche bringt sich durch ihre Beteiligung an der neuen LEADER-Konzeption für 2023 – 2027 in die kommunale Entwicklung ein. Dadurch kommt sie in Dialog mit den Menschen, Kommunen und Verbänden in der Region, gestaltet mit und wird im ländlichen Raum sichtbar. Kirche unterstützt mit ihren Erfahrungen und Werten die Entwicklung im ländlichen Raum.

Wie gehen Kirchenverantwortliche vor?

Zunächst ist die Frage abzuklären, ob Ihre Kommune bereits Teil einer LEADER-Region ist. Antwort bietet die Seite des Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum .

Die Kontaktdaten Ihrer örtlichen LEADER-Geschäftsstelle finden Sie im Internet. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem örtlichen Regionalmanagement auf!

Wie kann der ländliche Raum eine LEADER-Region werden?

Wenn in Ihrer Region bisher noch keine LEADER-Aktionsgruppe besteht, können sich Kommunen sowie wirtschaftlich und sozial engagierte Verbände und Kirchen zu einer Aktionsgruppe zusammenschließen. Gemeinsam entwickeln sie eine lokale Entwicklungsstrategie. In dieser werden die gemeinsamen Ziele von Bürgerinnen und Bürger, Wirtschafts- und Sozialpartnerinnen und Ämtern dargestellt. Dabei müssen bestimmte Rahmenbedingungen der EU und Länder erfüllt werden. Anschließend bewirbt sich die Aktionsgruppe um eine Zulassung als LEADER-Region. Das Verfahren in Baden-Württemberg ist beim MLR hinterlegt.

Größere Städte in der Region werden nicht gefördert.

Mehr Informationen zu LEADER-Aktionsgruppen: Deutsche Vernetzungsstelle ländlicher Raum (dvs)


Informationen zu LEADER

Dieses Video wird eingebettet von Youtube abgespielt.
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