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Junges Wohnen

Neue Wohnformen für junge Menschen auf dem Land

Fachimpuls: Johannes Brandl, SPES Zukunftsakademie, Oberösterreich

Tagung Junges Wohnen / 23. Oktober 2020

Zukunftsorientierte Wohnmodelle für junge Erwachsene durch Umnutzung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern

In vielen ländlichen Gemeinden fehlt attraktiver Wohnraum, der den Wünschen und spezifischen Bedürfnissen von jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren entspricht. Das ist einer der Gründe, warum junge Menschen nicht im ländlichen Raum bleiben bzw. nach Ausbildung oder Studium nicht wieder zurückkommen, obwohl genügend Arbeitsmöglichkeiten vorhanden sind und dringend Fachkräfte gebraucht werden. Dabei bietet gerade der ländliche Raum die Möglichkeit für bezahlbaren, attraktiven Wohnraum. In vielen Ortszentren stehen Gebäude leer, die mit einem guten und finanziell tragfähigen Konzept einer neuen Nutzung zugeführt werden könnten: Wohnhäuser, Rathäuser, Pfarrhäuser, Gemeindezentren, Supermärkte, Hallen, Scheunen, Firmengebäude, …

Mit Wohnen allein ist es jedoch nicht getan

Junge Erwachsene möchten nicht alleine und doch selbständig leben, in Gemeinschaft wohnen und sich gegenseitig unterstützen, Wohnen und Arbeiten kombinieren (z. B. Co-Working-Space), innovative Mobilitätsangebote nutzen und einen sozialen und nachhaltigen Lebensstil führen. Das Leben auf dem Land entwickelt damit eine ganz neue Anziehungskraft für diese Altersgruppe – wenn bedarfsgerechte und attraktive Wohnmodelle vorhanden sind bzw. geschaffen werden.


Vortrag Johannes Brandl, SPES Zukunftsakademie, Oberösterreich

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